Sonnensegel von Beilken
Samstag, 04. September 2010 um 09:59

 

Edle Schattenspender in vielen Farben und Formen
Bei Sailskin in Lemwerder werden Sonnensegel ausschließlich in Handarbeit gefertigt


Ein Blick in die Halle der Segelmacherei verrät die exklusive Arbeitsweise des kleinen, aber feinen Unternehmens: Bei Sailskin im niedersächsischen Lemwerder werden Sonnensegel in Handarbeit gefertigt. „Qualität  und Design sind bei der Herstellung Priorität“, macht Prokurist Gunnar Rohlfs deutlich und meint damit sowohl das qualifizierte Fachpersonal als auch den Einsatz von hochwertigem Material und ausgefeilter Technik. Zwei Sonnensegel werden an diesem Nachmittag an Privatkunden ausgeliefert. Das eine, und darauf ist man bei Sailskin besonders stolz, besteht zu 43 Prozent aus Hanf, der verbleibende Teil aus hoch reißfesten Polyesterflächen. Es wird künftig in einem Garten in Worpswede für angenehme Beschattung sorgen.
In Sachen Segeltuch setzt Sailskin auf die Firma Ferrari aus Frankreich. Nein, sie hat nichts mit dem italienischen Autobauer zu tun, ist in punkto Qualität aber genau so anspruchsvoll. „Das mikroperforierte Material hält 97 Prozent der UV- und Wärmestrahlen ab“, erläutert Gunnar Rohlfs das High-Tech Produkt, das auch im Winter durchaus im Freien bleiben kann, ohne dass es an Aussehen und Qualität verliert. Nicht nur die Segel werden per Hand genäht, auch die Befestigungsmasten werden aus Aluminium, auf Wunsch auch aus Edelstahl, individuell hergestellt. Und die liefert die Firma Hahnfeld Masten, ein Unternehmen, das in der Seglerszene eine feste Größe ist. Überhaupt spielt der maritime Hintergrund bei Sailskin eine große Rolle. Denn Sailskin ist ein „Kind“ der Segelmacherei Beilken, einem Traditionsunternehmen, das schon seit 1919 an der Weser braun gelohte Segel nähte. Heute gehört Beilken eine der modernsten Segelproduktionshallen Europas und die Behauptung, dass die Segel zu den besten der Welt gehören, ist durchaus nicht übertrieben.

Es war die verstärkte Nachfrage nach innovativen, architektonisch hochwertigen Sonnensegeln, die immer häufiger an die Beilken GmbH gerichtet wurde. Warum sollte ein Segelhersteller nicht auch qualitativ hochwertige Sonnensegel herstellen können? Dies war schließlich die Geburtsstunde von Sailskin. Heute finden sich die edlen Schattenspender, die es in 52 Farben und vielen Formen gibt, sowohl in Gärten und Terrassen, oder an Glasfassaden großer Unternehmen, kommen als Gartenpavillons zum Einsatz oder schmücken als architektonische Elemente ganze Eingangsbereiche. Hier liegt eine weitere Stärke von Sailskin: Die inviduelle Beratung, und zwar sowohl von privaten Kunden als auch von großen Unternehmen beziehungsweise Architekten, die sich bei der Erstellung von Großprojekten in Sachen Sonnenschutz immer häufiger an die aufstrebende Manufaktur in Lemwerder wenden.
Sailskin Sonnensegel
Tel. 0421-805 799 38
www.sailskin.de

 

Text von Jutta Never - für den Weser Kurier - Original Artikel aus dem Nordlust Jounnal
erschienen im Juni 2010