Von der Weser zum Bodensee
Monday, 23 November 2009 14:05
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Wenn Wiebke Emigholz in der ULTRAMARIN-Segelmacherei steht und den Kunden haargenau die Reparatur eines beim allzu schnellen Wendemanöver eingerissenen Segels erklärt, dann macht sie das mit den Worten der Überzeugung und einem charmanten Lächeln auf den Lippen. Ganz Norddeutsch eben. Die 25-jährige ist ausgebildete Segelmacherin. Sie arbeitet beim ULTRAMARIN-Segellieferanten Beilken in Lemwerder an der Weser. Zur Verstärkung des ULTRAMARIN-Teams und als zusätzliche Ansprechpartnerin für Fragen und Probleme rund um Segel und Persenninge ist sie an den See gekommen. „Für uns ist es wichtig, dass der Vorort-Service am Bodensee funktioniert“, nennt Beilken-Geschäftsführer Jörg Müller-Arnecke die Gründe, seine Segelmacherin nach Kressbronn-Gohren zu schicken.Leihweise, um die Segelmacherin Kirsten Peers zu unterstützen. Denn in den Wintermonaten wird Wiebke Emigholz wieder in der Produktion an der Weser tätig sein.

 

 

Warum hat sich Wiebke Emigholz den Beruf einer Segelmacherin ausgesucht? „Mein Vater ist Mastenbauer und Segeln ist mein Hobby, da hab’ ich mir was ausgesucht, was zusammen passt“, sagt sie prompt. Ihr Hobby, war bisher das Segeln auf „Dickschiffen“, auf Asmus 51 und Swan 52. Aber auch wenn am Bodensee Schiffe gleicher größenordnung sind, muss sie sich hier erst einmal einleben. Doch so schnell heimisch werden wird sie hier wohl nicht. „Wissen Sie, ich bin `ne norddeutsche Deern“, sagt sie fast entschuldigend – und strahlt wieder übers ganze Gesicht.

Quelle: Seezeichen, Ultramarin
Kontakt Beilken Bodensee: www.ultramarin.de