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| 1500 Meilen bis Südafrika – Hippopotamus-Crew berichtet live im Internet |
| Friday, 27 November 2009 00:00 |
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There are no translations available. Buchautor Sönke Roever und Frau Judith berichten ab morgen täglich „live“ von Bord ihres kleinen Segelschiffes HIPPOPOTAMUS über ihre Erlebnisse auf der anspruchsvollen 1500-Meilen-Überfahrt nach Südafrika. Seit zweieinhalb Jahren ist Buchautor Sönke Roever (34)/(Auszeit unter Segeln – Delius Klasing Verlag) zusammen mit seiner Frau Judith (32) unterwegs. Auf ihrem zehn Meter langen Segelschiff „Hippopotamus“ vom Typ Gib’Sea 106 segeln die beiden Aussteiger auf Zeit über mehr als 35.000 Seemeilen und drei Ozeane in nur dreieinhalb Jahren um die Welt. Zurzeit liegen sie im geschützten Hafen von St. Pierre an der Südseite der Insel La Réunion inmitten des Indischen Ozeans. Morgen stechen die Abenteurer in See, um über den Indischen Ozean nach Südafrika zu segeln – einer Passage, die alles andere als einfach wird. Einerseits führt sie ihr Kurs an der sturmumtosten Südspitze von Madagaskar vorbei. Hier bildet sich je nach Wetterlage sehr ungünstiger Seegang mit verhältnismäßig hohen Wellen. Andererseits wandern um das Kap der Guten Hoffnung an der Südspitze Afrikas wöchentlich Tiefdruckgebiete herum, die Südwest-Stürme mit sich bringen. Und nicht zuletzt hat die Zyklonsaison im Indischen Ozean bereits begonnen. „Wir sind gespannt! Seit zwei Wochen beobachten wir die Wetterlage sehr genau. Unser Ziel ist es, eine geeignete Lücke zu finden, um den 1500-Meilen-Törn in Angriff zu nehmen“, sagt Sönke Roever, „hierzu beraten wir uns auch mit der Kieler Firma WetterWelt“. Das Meteorologenteam von Dr. Meeno Schrader ist auf Wetterrouting spezialisiert und hat jetzt grünes Licht gegeben. „Auf der Strecke erwarten die beiden sicher keine einfachen Bedingungen, aber die Großwetterlage sieht gut aus“, so Dr. Meeno Schrader. Dazu Judith Roever: „Ein wenig nervös sind wir schon. Wir werden mindestens 12 Tage auf See sein und über einen so langen Zeitraum lässt sich auch mit den besten Vorhersagemodellen keine absolut zuverlässige Aussage machen, aber wir sind guter Dinge“. In den letzten Tagen haben die Roevers regelmäßig Wettervorhersagen und GRIB-Daten der WetterWelt über das Internet abgerufen und nebenbei ihr Schiff seeklar gemacht. Sie haben das Schlauchboot abgebaut und seefest an Deck verstaut und außerdem das gesamte Rigg durchgecheckt, damit auf der Etappe alles glatt geht. „Seit zwei Tagen sind wir startklar und wir sind froh, dass es nun endlich losgeht“, freut sich Sönke Roever. Ab morgen lässt das Ehepaar einmal mehr Segler wie Nichtsegler bei ihrer Ozeanüberquerung hautnah dabei sein. Interessierte können die Überfahrt der beiden Abenteurer täglich „live“ im Internet verfolgen. Bereits in der Vergangenheit haben die Roevers immer mal wieder in Form eines Live-Logbuches direkt von Bord berichtet und bis dato mehr als eineinhalb Millionen Besucher mit ihrer Internetseite www.Hippopotamus.de begeistert. |




